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„Time and Motion“: Begegnung von Tanz und Musik im Freiburger E-Werk

"Time and Motion" bringt Tanz und Musik auf neue Weise zueinander - Premiere am 21. März. Foto: Marc Doradzillo„Time and Motion“ bringt Tanz und Musik auf neue Weise zueinander – Premiere am 21. März. Foto: Marc Doradzillo

Neue Musik und zeitgenössischer Tanz verbinden sich im Stück „Time and Motion“, das am 21. März um 20.30 Uhr im E-Werk aufgeführt wird. Es setzt sich mit der simplen Begegnung von Musik und Tanz in seiner ursprünglichsten Form auseinander und ermöglicht zwei Kunstformen, sich unvoreingenommen aufeinander einzulassen.

Auf Einladung der Klarinettistin Andrea Nagy ist die Idee einer Zusammenarbeit mit dem Choreographen und Tänzer Michael Langeneckert im Sommer 2022 entstanden. Ausgangspunkt zu dieser spartenübergreifenden Live Performance ist ein Film, den die beiden Freiburger Künstler zusammen mit dem Kameramann Marc Doradzillo und mit Unterstützung der GVL, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, und dem Programm Neustart Kultur im Juli 2022 entwickelt und produziert haben. Time and Motion setzt sich inhaltlich mit der simplen Begegnung von Musik und Tanz, Tanz und Musik in seiner ursprünglichsten Form auseinander. Eine Musikerin und ein Tänzer suchen nach Möglichkeiten der künstlerischen Kommunikation.

Zwei Kunstformen lassen sich unvoreingenommen auf ein Zusammenspiel ein, welches wie in einer menschlichen Beziehung Höhen und Tiefen durchläuft. Es werden abstrakte, musikalische und tänzerische Geschichten von Koexistenz, Annäherung, Miteinander und Gegeneinander erzählt.
Der Abend wird durch ein Solostück für Bassklarinette von Andrea Nagy, und durch ein Solotanzstück
von Michael Langeneckert, erweitert. Time and Motion Study I von Brian Ferneyhough erfasst den Zustand des modernen Menschen, der, umgeben von einem überwältigenden Maß an Reizen und Anforderungen, dem Diktat der Zeitknappheit und Effizienz unterworfen ist. Andrea Nagy und Michael Langeneckert lassen sich mit einer jeweils eigenen Umsetzung auf dieses Thema ein.

Die Premiere findet statt am 21. März um 20.30 Uhr im E-Werk. Weitere Vorstellungen sind geplant am 22. und 23. März um jeweils 20.30 Uhr. Tickets 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.